7 wissenschaftliche Fakten zum Thema Meditieren

Die Wirkung des Meditierens kann jeder spüren, der es regelmäßig ausübt. Es stellt sich innere Ruhe und Entspannung ein. Die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis können sich verbessern. Auch das Schlafverhalten kann sich positiv verändern. Burnout-Betroffene lernen, sich besser wahrzunehmen.

Auch die Wissenschaft ist zunehmend dem Thema Meditation zugewandt. Einige Forschungsinstitute haben sich sogar nur auf dieses Thema fokussiert. In den Studien wird die Auswirkung von Meditation auf die Psyche, das Gehirn und die (seelische) Gesundheit untersucht. Nachfolgend werden 7 wissenschaftliche Fakten zur Auswirkung von Meditation aufgezeigt.

1. Stress

Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse fühlt sich rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland mindestens ab und zu gestresst, 26 Prozent sogar häufig. Das Stresslevel hat seit 2013 um 6 Prozentpunkte zugenommen. Dabei trägt die Arbeit bzw. der Beruf oder die Schule / das Studium zum größten Teil zum Stress bei.

Die am naheliegendste Auswirkung von Meditation ist die, dass Stress reduziert werden kann. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass Meditation eine der wirkungsvollsten Entspannungstechniken gegen Stress ist. Die Forschung führte sogar so weit, dass die Wirkung der Meditation gegenüber Stress laut einer Studie im menschlichen Haar nachgewiesen werden konnte.

Eine der umfangreichsten Studien zum Thema Meditation ist die „Resource-Studie“. Auch in dieser Studie wurde der Marker des Stresshormons Cortisol gemessen. Die Forscher haben herausgefunden, dass die meisten Menschen unter sozialem Stress am meisten leiden. In der Studie wurde weiterhin herausgefunden, dass zur Entlastung von sozialem Stress der Einsatz einer kontemplativen Dyade nützlich ist.

2. Kognitive Aspekte

Unter Kognition kann man die Verarbeitung von Informationen verstehen, in denen Neues gelernt und Wissen verarbeitet wird. Die Meditation kann hierauf einen positiven Einfluss haben. Eine Metaanalyse von 163 Studien hat gezeigt, dass sich das Meditieren positiv auf die Kognition auswirkt. Die Meditation war wirkungsvoller als andere Entspannungstechniken. Je länger man meditiert, desto stärker wirkt sie sich aus. Die größte Auswirkung ergab sich innerhalb der ersten vier Jahre. Aber selbst eine kurze Phase des Meditierens verbessert schon die Leistung des Gedächtnisses.
Die Flexibilität der Kognition ist bei Meditierenden gesteigert. Verständlich ist, dass die Quantität und Qualität der Meditationspraxis eine bedeutende Rolle spielt.

3. Chronische Schmerzen lindern

Dass Meditationen Schmerzen lindern können wurde schon in vielen Studien bewiesen. Eine bedeutende Studie zur Auswirkung von Meditation auf Schmerzen erschien im „The Journal of Neuroscience“. So stellen die Forscher fest, dass Meditation die sensorische Erfahrung beeinflusst. Schon nach einem viertägigen Training mit Achtsamkeitsmeditation wurde das Schmerzempfinden um 57 Prozent und die Bewertung der Intensität des Schmerzes um 40 Prozent verringert. Hierbei spielt die Hirnrinde (Cortex) eine bedeutende Rolle. Bestimmte Hirnregionen konnten mit individuellen Unterschieden im Ausmaß der meditationsbedingten Schmerzreduktion in Verbindung gebracht werden. Auch hier spielen wieder kognitive Aspekte eine Rolle. Die Information der Schmerzerfahrung wird verändert.

4. Angst

Insbesondere die Achtsamkeitsmeditation kann helfen, Angstzustände zu lösen. Angst löst Stresshormone aus und kann Entzündungswerte erhöhen aus. Der Vorteil des Umgangs mit dem Thema Angst im Rahmen einer Meditation liegt daran, dass eine Meditation stigmatisierungsarm ist. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema im Unterbewusstsein stattfinden kann. Durch die Verbindung von Mental- und Körpertraining kann die Bildung von Nervenzellen aus Stamm- oder Vorläuferzellen (Neurogenese) im erwachsenen Gehirn erhöht werden. Nicht nur Teilnehmer mit einer schweren depressiven Störung sondern auch typisch gesunde Teilnehmer berichteten bei der Nachuntersuchung über ebenfalls weniger depressive Symptome.

5. Depressionen

Meditieren kann dazu beitragen, Depressionen zu lindern. In einer Studie, die im Journal Translational Psychiatry erschienen ist, wurde dies in Verbindung mit der Ausübung von Sport nachgewiesen. Diese Kombination scheint besonders wirksam zu sein. Insbesondere Denkmuster und Gedankenspiralen können hier gut behandelt werden.

6. Entspannender Schlaf

Haben wir keinen ruhigen oder entspannenden Schlaf kann dies nicht nur zu Einbußen in der Leistungsfähigkeit sondern auch zu einem emotionalen Ungleichgewicht führen. Die Qualität des Schlafes ist deshalb besonders wichtig. Die Auswirkung von Meditation auf die Qualität des Schlafes wurde unter anderem auch vom National Institute of Mental Health untersucht. Die Forscher stellten fest, dass Achtsamkeitsmeditation bei der Behandlung einiger Aspekte der Schlafstörung wirksam sein könnte.

7. Glücklichsein

Regelmäßiges Meditieren kann das Glücklichsein fördern. Sie glauben das nicht? Amerikanische College-Studenten nahmen an einem Meditationskurs teil. Die Teilnehmer des Meditationskurses steigerten ihr durchschnittliches subjektives Glück und ihre Achtsamkeitsaufmerksamkeit. Das Wohlbefinden konnte über den ganzen Zeitraum des Meditationskurses gesteigert werden.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Meditation und Wissenschaft

Wie in diesem Artikel beschrieben, gibt es viele unterschiedlichen Studien, die die Wirksamkeit von Meditation bewiesen haben. 

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Die Meditation beeinflusst Teile des Gehirns. So wird Einfluss auf die Stirnlappen und Schläfenlappen genommen.

Ein wissenschaftlicher Review hat aufgezeigt, dass sich Meditation nicht auf das Essverhalten auswirkt („geringe Hinweise auf keine Wirkung oder unzureichende Hinweise auf eine Wirkung“).

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